Stadtentwicklung in Amstetten

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Stadtentwicklung in Amstetten

Günther Sterlike ist Projektleiter des Quartier A. Unter diesem Titel entsteht auf dem 100 000 m² großen Areal rund um den Amstettner Bahnhof ein neuer Stadtteil. Mit der Realisierung dieses vielfältigen und zukunftsweisenden Projektes entsteht ein neuer innovativer Lebensraum im westlichen Mostviertel.

Wie geht’s eigentlich dem Quartier A in Amstetten?

In den letzten Wochen ist es um das Immobilienprojekt in Amstetten ein wenig ruhiger geworden. Das ist aber kein Grund zur Besorgnis, ganz im Gegenteil: Die erste Phase der Immobilienentwicklung ist weitgehend abgeschlossen. Der Masterplan für die vier Baufelder wurde finalisiert, die Böden auf etwaige Kontaminationen untersucht und die Grundlagen für das Flächenwidmungverfahren fertig gestellt. Eine Beschlusserfassung durch den Gemeinderat der Stadt Amstetten wird demnächst erwartet. Dem Verkauf des ersten Baufeldes an der Remise steht somit nichts mehr im Wege. Wir rechnen damit, bereits im ersten Quartal 2020 den neuen Eigentümer des Baufelds verlautbaren zu dürfen.

Gemeinsames „storytelling“ und Gestalten als Erfolgsfaktor

Im Rahmen dieses Projektes wurde erstmals ein anderer Ansatz zur Herangehensweise gewählt: Wir haben uns bewusst mit unseren Zielgruppen beschäftigt – schon bevor das eigentliche Immobilienprojekt gestartet wurde. Umso mehr freut es uns, dass es hier im Mostviertel gelungen ist, bereits in der Zwischennutzung, verschiedenen Gruppen und Institutionen für das Projekt zu begeistern. Einmal mehr bestätigt dies unter anderem, wie wichtig das Thema „storytelling“ für derartige Vorhaben sein kann.

Die alte Remise war diesbezüglich von Anfang an sehr wichtig und entwickelte sich schnell zum Motor der Kommunikation. Neben den bereits etablierten Events im Freizeitbereich, hat sich die Remise ein neues „branding“ als „Herz“ des Quartiers entwickelt: Nicht nur die begnadete Lage direkt an der Westachse und der Charme der historischen Haptik des Gebäudes, auch die Tatsache, dass das Objekt nicht neu oder steril und bei weitem nicht perfekt, sondern organisch gewachsen und voll mit Leben und Erfahrungen ist, machen die Remise zu einem lebendigen, zentralen Treffpunkt. Alles eigentlich auch Attribute, die uns Menschen dabei unterstützen, den eigenen oft sehr hohen Anspruch an Perfektion zu überdenken und damit auch grundlegende Voraussetzung, um Kreativität und Innovationsfähigkeit überhaupt „zulassen“ zu können.

 

Aktueller Veranstaltungstipp:

3. Amstettner Zukunftsforum am 8. November 2019, ab 12.30 Uhr in der Remise
Netzwerkveranstaltung zum Thema: „Welche Rolle spielt der Mensch in einer technologisierten Welt?“

Side Events beim Zukunftsforum:
» Catalysts Coding Contest
» Get the Most Community Treff
» Werkstatt A Open Doors
» Konzert TMMC „Goodbye sexy people – The Madfred Music“

Zur Veranstaltung auf facebook

 
 

 

Werkstatt A, Makerspace A, Amstetten Smart Living – Pioniere im Quartier A

Die Begeisterung der Bevölkerung manifestiert sich im Quartier A in unterschiedlichsten Initiativen. Unsere Pioniere, die sich aus ihrer intrinsischen Motivation heraus bereits jetzt für die Zukunft des Quartiers engagieren, sind die wahren Treiber und Garanten für den Erfolg des Projekts. Diese Vorreiter haben sich im Verein Werkstatt A zusammengeschlossen und stecken immer mehr Menschen und Institutionen mit der Vision des Projekts an.

Es sind im Wesentlichen drei Säulen, die als Keimzellen für den neuen Innovations-Ort aktuell am Entstehen sind. Die erste Säule „Digitalisierung und Programmierung“ wird vor allem durch die jungen Firmen aus den verschiedenen IT-Sektoren heraus sichtbar. Firmen, die vor allem die Werkstatt A als Co-Working-Space nutzen. Aber auch Veranstaltungsformate wie Programmiererstammtische, Coding-Contests und Industrie Meets Makers tragen zur Stabilität und dem Wachstum dieser Säule bei.

Die zweite Säule „Makerszene“ begann erst vor wenigen Monaten in Form des Vereins Makerspace A zu wachsen und zu formen. Eine Gruppe von Privatpersonen bildet die gemeinsame Basis des Vereins, der schnell wachsenden Anklang in der Maker-Community findet. Der Makerspace A beschäftigt sich speziell mit dem Bereich der Elektronik und ist somit sehr nahe an der Schnittstelle zur Programmierung, also der ersten Säule, angesiedelt. Auch die Entwicklung der dritten Säule, jener der Kreativität, ist durch Initiativen aus der Kreativwirtschaftsszene, allen voran das Forschungsprojekt „Amstetten smart Living“, in vollem Gange. Diese drei Kernbereiche ergänzen sich ideal und stellen eine optimale Grundlage für ein neues und vor allem junges Ecosystem im Mostviertel dar.

In diesem Sinne kann ich mit ruhigem Gewissen sagen: Die Weichen sind gestellt, der Zug nimmt Fahrt auf.

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